Nach vier Tagen in der Stadt Cairns wurde es Zeit uns in Richtung Sydney zu bewegen, um in 12 Tagen in der größten Stadt Australiens bei einer Verwandten von mir anzukommen. Für die gesamte Strecke von 3800 Kilometer, die wir dann noch später weiter bis nach Melbourne zurücklegen werden, weichen wir nun nach den vielen Flügen auf den Greyhound Bus aus. Dieses nationale Unternehmen ist für Backpacker, Touristen aber auch für Einheimische ein beliebtes Verkehrsmittel, da die berühmten roten Busse fast alle Städte in Australien miteinander verbinden.Unsere erste Station nach elf Stunden Busfahren war Airlie Beach, dessen Ort für die nahe liegenden Trauminseln bekannt ist. Die erste von den später noch vielen folgenden Fahrten in dem Bus überraschte uns durch die angenehmen Abwechslungen. So konnten wir am Anfang die Umgebung um Cairns betrachten, dann den auf dem Flachbildschirm präsentieren James Bond Film und dann wieder die Aussicht genießen und lesen bis erneut ein englischsprachiger Film gezeigt wurde. Vor allem die Aussicht war für uns erstaunlich, da wir bis dato gar nicht richtig überlegt hatten, wie die Strecke aussehen könnte. So fuhren wir stundenlang an Zuckerrohrplantagen und Bananenstauden vorbei, sowie an Ortschaften und Städte, die uns doch so sehr an amerikanische erinnerten: Riesige knallig gestaltete Werbetafeln, Bungalowsiedlungen mit wirklich einfachsten einstöckigen Bauten mit meist Pick-Up’s oder 4WD‘s davor geparkt und nach Ortsausfahren schier endlose grüne Weiten, auch mit Flächen, die weder bebaut noch landwirtschaftlich genutzt schienen, was wir in Europa noch nie in diesem Ausmaß gesehen haben.
Am nächsten Tag wollten wir hinaus auf die „Whitsunday Islands“ (Pfingstsonntag-Inseln) Inselgruppe, die, wie es an diesem Pfingstsonntag, gar nicht besser heißen konnte, da auch James Cook damals 1770 wie wir an dem christlichem Feiertag die Inselgruppe entdeckte und sie nach dem Festtag benannte. Eine Schnellfähre brachte uns mittags von Airlie Beach auf die „Daydream Island“, auf der wir zwar nicht die berühmten weißen Strände mancher Inseln dieser Inselgruppe fanden, aber einen unglaublichen Ausblick hatten. Nach der Erkundung der Insel ließen wir uns an einem privaten aber offenen Hotelstrand nieder, wo wir perfekt schwimmen und unsere ersten Wallabys sehen konnten konnten, die sich am Strand ebenfalls und neben uns sonnten.


Na euch scheint es ja gut zu gehen;),wie heißt denn das Wallaby in der roten Badehose....?viele grüße von der Insel...
AntwortenLöschenHi,
AntwortenLöschenalso das Hostel hier hab ich noch bis SA, mal sehen ob ich länger bleibt oder auch vll näher ins Centre ziehe. Inmom bin ich in Newtown, einem zieml genialen Stadteil am Rand.
Weisst du schon wo genau ihr in Sydney unterkommt, ist ja ne relativ große Stadt;)