14.06.09

Sydney bei Nacht

Dieser beliebte Postkartenspruch ist in Sydney leider schon sehr früh Realität. So kommt die Abenddämmerung um 16.30 und ab 17.30 ist die Sonne weit hinter dem kleinsten Wolkenkratzer verschwunden. Somit ist der Tag, wie es halt im Winter so ist, sehr kurz und daher sind wir meist in den früheren Morgenstunden schon auf den Beinen um die Stadt zu erkunden. An unserem letzten richtigen Tag im Zentrum der 3,6 Millionenmetropole hatten wir uns auch einiges Vorgenommen. Nachdem wir am Vortag vom städtischen Aquarium bei Haien, Riesenschildkröten und den Steve-Irvin-Gedächtnis-Stachelrochen immer noch nicht genug vom Meer hatten, fuhren wir mit dem städtischen Fährennetz an den Manly-Beach, der von den Anwohnern oft zum Baden und zum Wellenreiten besucht wird. Danach ging es zum Opera House, das Gebäude No°1 Australiens, um eine Führung mitzumachen, die doch eher mau war und bestätigte, was halt passiert, wenn ein Architekt während dem Gebäude bzw. des Inneneinrichtung-Baus entlassen wird. Muss wohl ein No-Go sein, wie ein Elfmeter, der vom gefoulten selber geschossen (und dann meisten auch Verschossen) wird. Allerdings kommt der im Gegensatz zur Außenschale eher schlechte Eindruck des Innenlebens des Opernhauses vermutlich auch an der mäßigen Führung, die, wie es uns vorkam, an den Highlights des Bauwerkes vorbei geführt wurde.Nach dem vielleicht kulturellsten Erlebnis unserer Reise ging es in den Vorort Newton, in dem wir uns von unserem Sydney-Begleiter Rene mit einer Pizza in seiner Arbeitsstelle verabschiedeten. Den Abend genossen wir dann wieder in Sydney. Das durch ein Festival angeleuchtete Opera House erstrahlte die Nacht in Sydney und auch ein Besuch auf der Party Meile „Kings Cross“ wurde ein Highlight des Abends.



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