07.07.09

Letzte Tage in Fidschi

Unser Fidschi-Stopp neigt sich dem Ende zu und am gestrigen Tag schmissen wir uns noch einmal in das Getümmel der Flughafenstadt Nadi. Die Bevölkerung der 830.000er Nation besteht aus 57% der ehemals abstammenden Ureinwohner und zu 37% aus indischen Immigranten, somit war für uns das Gefühl in Singapurs Little India zu sein unvermeidlich: ähnlicher Kitsch, selbe Verkaufsmentalität und Goldjuweliere an jeder zweiten Straße. Nach einer Weile ging uns dann dieser Tumult, ständige Ansprache und Versprechungen etwas auf den Keks und wir zogen uns mit Taxi zum Port Denarau zurück, der „westlichste“ Ort der zwölftausend Seelen Stadt, in dem es Supermärkte, ein Postamt, ein Hardrock-Café und Boutiquen gibt, abgeschottet mit einem reicheren Wohnviertel und Golfanlage von der Außenwelt. Der Kontrast zwischen dem Durchschnittseinkommen der Bevölkerung und den für uns trotzdem noch billigen und doch für Fidschianer sehr teuren Supermarktprodukten sind schon etwas bedrückend, aber die Mentalität der Fidschianer, der Ruhe, Gelassenheit und Genießer der „Fiji-Time“ (was die Verspätungen meint, die eigentlich bei allen Vereinbarungen eintritt) lässt uns das Gefühl geben, dass ihnen dies eigentlich relativ egal ist.
Am morgigen Tag werden wir uns dann über die Datumsgrenze in Richtung der Vereinigten Staaten bewegen und mit einer Dauer von 43 Stunden den 8. Juli wohl als längsten Tag unseres Lebens eintragen.

1 Kommentar:

  1. Der Angelverein Niebüll e.V. grüßt zum 125. jährigen Bestehen sein Mitglied Morten sowie den Moritz. Wir werden am Wochenende ordentlich feiern.
    Nur eine Frage beschäftigt uns mehr als das Wochenendwetter: Wo sind die Fischphotos an diesen herrlichen Gewässern? Keine Angelmöglichkeit oder keine Fische im Wasser?
    Petri Heil und weiter gute Fahrt wünscht Euch
    Hans-Christian

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