
Nun verabschieden wir uns von dem „Smart Place“ und „Sunshine State“, wie es auf jedem in Queensland zugelassenem Auto am Nummernschild steht. Und das bei bestem Wetter am südlichsten Punkt der Region an der Gold Coast in Surfers Paradise. Obwohl hier „Winter“ herrscht liegen wir bei knapp 20° an dem berühmten Strand, der in den letzten Wochen, wie die Medien und Einwohner es berichten, doch sehr gelitten haben soll. Von den starken Regenfällen und Überschwemmungen bzw. Auswaschungen haben wir jedoch überhaupt nichts mitbekommen und können immer noch getrost an einem schönen aber doch eher schmalen Strand liegen und die Sonne genießen. Heute Abend geht es direkt nach Sydney mit unserem Gepäck aus jeweils einem Trolley bestehend, weshalb wir von den Briten in Jugendherbergen anstatt Backpackers auch liebevoll „Posh-Packer“ genannt werden.

Der weitere Verlauf hat sich leider schon wieder verändert. Da die Hauptstadt Canberra nicht nur unbedeutend und von den Australiern unbeliebt ist, sondern auch vom Greyhound-Bus relativ wenig und nur mit wenigen unattraktiven Abfahrtzeiten beachtet wird, ist das ACT (Australian Capital Territory) für uns kaum möglich zu besichtigen. Den riesigen Park, woraus diese angelegte künstliche Stadt eigentlich besteht, können wir daher nicht sehen. Aber wenn der Ministerpräsident von Australien sich schon weigert seine Heimat in Sydney für Canberra zu verlassen und kaum Australier darin ein Problem sehen, scheint es für uns auch nicht wirklich nach einem Verlust an Sehenswürdigkeiten auszusehen.
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