10.06.09

Wintermärchen in Sydney

Man kann durchaus behaupten, dass Sydney uns bei unserer Ankunft, nach einer 14 stündigen Nachtfahrt im Greyhound-Bus, die kalte Schulter zeigte. Bei Temperaturen um die 13°C (der bisher kälteste Tag des Jahres) fröstelten selbst die Australier und das Kleidungsspektrum reichte von Daunenjacken, Handschuhen und Mützen bis hin zu T-Shirts und Flip-Flops. Auch wir waren in kurzen Hosen recht optimistisch angereist und müssen in den nächsten Tagen daher unsere Kleidung dementsprechend anpassen, hielten Winterkleidung jedoch für genauso übertrieben wie Flip-Flops. Der Tag war zwar kühl, jedoch ließ uns die Sonne nicht im Stich und die Stadt erstrahlte in herrlichen Farben. Rene, ein ehemaliger Bundeswehrkollege von Moritz, holte uns von der Busstation ab und er zeigte uns, da er seit drei Wochen in Sydney arbeitet, einige Sehenswürdigkeiten. So besuchten wir The Rocks, den Botanic Garden und natürlich das Opera House und so gelang es der Stadt, bei uns einen doch noch warmherzigen ersten Eindruck zu hinterlassen. Warmherzig war auch die Begrüßung durch Karin, eine Verwandte von Moritz. In ihrem Haus, das in Seven Hills, einem Vorort von Sydney, liegt, dürfen wir nun großzügiger weise die nächsten Nächte übernachten, wurden wunderbar verpflegt und werden Sonntag einen gemeinsamen Ausflug unternehmen. Bis dahin werden wir Sydney die kommenden Tage alleine erkunden.



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