Am Samstag erreichten wir nach einer vierstündigen Busfahrt das kleine Örtchen Franz-Josef, welches wahrscheinlich ausschließlich wegen der Nähe zu dem Franz Josef-Gletscher existieren kann. Für uns war somit klar, dass wir diesen Gletscher aus der Nähe betrachten wollten und buchten den Halbtagestrip, der mit einer sechsstündigen Wanderung auch ausreichend sein sollte. Bevor wir das erste Eis betraten, mussten wir zwei Stunden über Geröll und durch kleine Bäche wandern, da sich der Gletscher in den letzten 100 Jahren über 2.4 Kilometer zurückgezogen hatte. Anschließend erklommen wir das Eis und erhielten eine Vorstellung von der wahren Größe des Gletschers, die man aus der Ferne und auf Bilder leicht falsch einschätzt. Die Tour führte uns dann weiter durch Eisschluchten, Tunnel, schroffe Kanten und sonstige Formationen, die sich im Eis bilden können. Der Gletscher war für uns eine tolle Erfahrung sowohl optisch als auch körperlich.
Den Abend ließen wir dann in einer Bar ausklingen in der Country Musik gespielt und das Rugby Spiel Neuseeland gegen Frankreich übertragen wurde. Neuseeland gewann souverän und so sahen wir unser erstes Rugby Spiel und genossen ein wenig die ausgelassene Stimmung, bevor wir uns auf den Weg zurück in unser Hostel machten.

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